Boris Andrianov, 1976 geboren, studierte am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium und setzt seine Studien derzeit bei David Geringas an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« in Berlin fort. Startschuss für seine steile Karriere war sein Erfolg beim Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau 1998, wo er den dritten Preis errang. Seine Teilnahmen an der International Competition for Young Cellists »Antonio Janigro« in Zagreb und am Concours de Violoncelle Rostropovitch in Paris brachten nicht nur weitere Preise, sondern veranlassten auch Daniel Shafran und Mstislaw Rostropowitsch zu begeisterten Kommentaren.
Neben seiner solistischen Arbeit widmet sich Andrianov intensiv der Kammermusik, zu seinen Kammermusik-Partnern zählen Yuri Bashmet, Menahem Pressler und Akiko Suwanai. Boris Andrianov war in den letzten Jahren bei zahlreichen wichtigen internationalen Musikfestivals zu Gast, so beim Rheingau Musik Festival, beim Festival International de Colmar oder beim Davos Festival. Das Orchestre National de France, das Slovenian Philharmonic Orchestra, das Beethoven Orchester Bonn, das Russian National Orchestra und das Wiener KammerOrchester sind einige der namhaften Klangkörper, mit denen Andrianov als Solist zusammenarbeitete.
Mit berühmten Dirigenten, beispielsweise mit Pavel Kogan, Krzysztof Penderecki, Vladimir Ponkin und Veronika Dudarova, trat er bereits in den großen Konzertsälen der Welt auf, wie etwa der Berliner Philharmonie, dem Concertgebouw Amsterdam, dem Wiener Konzerthaus oder der Moskauer Philharmonie. 2002 brachte er gemeinsam mit Dimitri Illarionov eine CD bei Delos International heraus. 2007 veröffentlichte er eine Solo-CD und, zusammen mit dem Pianisten Rem Urasin, eine CD mit Sonaten für Cello und Klavier von Schostakowitsch und Rachmaninoff. Boris Andrianov spielt ein Montagnana-Cello der Russischen Staatssammlung.
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