Donnerstag, den 22. Dezember 2011

Die Sängerinnen boten Gesang auf höchstem Niveau                                                                                      Foto: WEHRMANN

 

Glückstadt. Ein besonders schönes Weihnachtskonzert boten die "Latvian Voices" aus Lettland. Das aus sieben jungen Damen bestehende A-cappella-Ensemble sang ein stimmungsvolles Advents-konzert. Das Publikum erlebte große Gesangskunst in der Stadtkirche Glückstadt.
Die Legende besagt, dass die Lichterkönigin Lucia gemeinsam und im Wechsel mit Wichteln und Elfen in der Adventszeit Weihnachtslieder singt, um mit ihrem Licht in der dunklen Jahreszeit Hoffnung und Freude zu verbreiten. Deshalb schritten die Sängerinnen mit Kerzen durch den Kirchenraum zum Altar mit dem neapolitanischem "Santa Lucia"-Gesang. Sie trugen weiße Gewänder mit roten Schleifen und hatte Kränze auf den Köpfen. Danach setzten sie die Kerzenkrone ab und das musikalische Weihnachtsfest begann.Selbst die leisesten Töne elektrisierten die Zuhörer.
Im ersten Teil hörten sie "Es ist ein Ros entsprungen" und internationale

Weihnachtsliedern wie "Deck The Halls", und "We wish you a Merry Christmas". Stets auf höchstem klanglichem Niveau präsentierte sich das Ensemble, welches erst vor knapp zwei Jahren gegründet wurde. Inzwischen haben die Sängerinnen viele Wettbewerbe gewonnen und sich einen Namen in der Chormusikdarbietung erarbeitet.

Die Sängerinnen boten auch lettische Folklore und tanzten dazu. Dadurch ging das eigentliche "Weihnachtskonzert" in eine ganz neue musikalische Richtung.Mit ihren meisterhaft intonierten "Jingle Bells" setzten die "Latvian Voices" einen Höhepunkt im zweiten Konzertteil.

Der "Santa-Lucia-Abend" war ein einziges Feuerwerk der Gesangskunst auf lettische Art. Ob Klang oder Optik, die "Latvian Voices" boten einen außergewöhnlich schönen Konzertabend.

Mit viel Applaus dankte das Publikum den Künstlerinnen.

sha


 

Mittwoch, den 07. Dezember 2011

     Judith Michalski zeigt an der Querflöte ihr Können                Foto: Angelika Wehrmann

08. November 2011

 

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Freitag, den 04. November 2011

 

Freitag, den 14. Oktober 2011

Mittwoch, den 14. September 2011

Ovation für jungen Geiger
Der 16-jährige Niko Dammann steht am Beginn einer großen Geiger-Karriere.

            Niko Dammann wird an Klavier von Anette Kröger begleitete                                                                           WEHRMANN

Glückstadt Die Besucher standen auf: Ovationen gab es für einen jungen ausgzeichneten Violinsolisten in der Stadtkirche. Nach Niko Dammanns Interpretation der Bach´schen Chaconna, dem ersten Programmteil, könnten noch Vorschusslorbeeren gedanklich auftauchen. Nach dem zweiten Teil des Programm´s mit Antonio Vivaldi´s „Die vier Jahreszeiten“, mit dem Kammerensemble Itzehoe unter der Leitung von Ralf Kröger, hatte sich der Eindruck gefestigt: Der erst 16-jährige steht am Beginn einer großen Geigerkarriere.
Sein Auftritt: Unbefangen geht Niko Dammann auf das Podium. Er setzt sein Instrument an. Die Spannung steigt. Mit seinen ersten Tönen errichtet er eine gewaltige Architektur auf der dünnen Geigendecke. Dabei bleibt der junge Solist mit beiden Füßen auf dem Fußboden. Trotzdem lässt er seine Zuhörer teilnehmen an dem sinfonischen Ausmaß dieses Satzes. Ein starker geistiger Anspruch, den Niko Dammann scheinbar äußerlich mit Leichtigkeit meistert. Kraftvoll und zurückhaltend, differenziert und markant, virtuos und ausdrucksvoll: Eben ganz im Dienste der Musik.
Im „Scherzo-Tarantella“ von Henryk Wieniawaski gesellte sich Anette Kröger als umsichtige Begleiterin dazu. Auch hier ließ Niko Dammann keine Wünsche an Virtuosität und Spielleidenschaft offen.
Sehr beeindruckend die innere Ruhe und der wunderbare melancholische Ton bei Dammann im „Thema aus Schindler´s Liste“. Geiger und Pianistin im Einklang mit dem Werk von John Williams.
Dass der Solist auch wunderbare Flageolettöne aus dem Instrument hervorzaubern kann, zeigt er im Mittelteil des „Czardas“ von Vittorio Monti. Aber auch sonst besticht Dammann bei diesem ungarischen Volkstanz mit seiner virtuosen Präsenz.
Nach der Pause dann „Die vier Jahreszeiten“ von Antonio Vivaldi. Das Kammerensemble Itzehoe mit Ralf Kröger, dem Lehrer von Niko Dammann, und Britta Trede, Violine, Thomas Gaede, Viola, Anne Kröger, Violoncello, und Anette Kröger am Klavier: Programmmusik vom Feinsten. Denn diesem Werk liegt ein Sonett eines unbekannten Dichters zu Grunde. Es ist eine brillante Technik notwendig, um als Solist auch feinste Nuancen aus dem Werk zu ziehen, oder besser dem Publikum als Vermittler zu präsentieren.
Niko Dammann geht das Werk an und es gelingt in Technik und Interpretation. Egal, ob der freudenreiche Frühling ins Land zieht, die Vögel ihn mit fröhlichem Gesang willkommen heißen, Donner und Blitz ein Unwetter ankündigen: Seine Spielfreude reißt das Streichquartett mit sich. Dabei sind seine Tempi überaus gelungen. Ein Hörgenuss für jeden Vivaldi-Fan, eine Lehrstunde in virtuosem Geigenspiel nicht nur für Violinisten, sondern auch für eine große Hörergemeinde. Der junge Solist ist aber auch in langsamen Sätzen überzeugend. Im Adagio des Sommers zeigte er sich von einer unglaublich einfühlsamen Seite.
Sehr angenehm übrigens auch der vom Klavier übernommene Cembalopart mit Anette Kröger. Ihr dezentes Spiel brachte viel Farbe in den Lauf der Jahreszeiten.
Alles in allem ein überaus beeindruckendes Konzert des Fördervereins für Musik in der Stadtkirche. Stehende Ovation für Niko Dammann und sein begleitendes Kammerensemble Itzehoe. Es wäre zu wünschen, dass Niko Damm später, vielleicht als berühmter Soloviolinist gern mal wieder die Stadtkirche betritt, um eine Kostprobe seines Könnens abzulegen.


Gerhard Urbigkeit

›Am Sonnabend, 17. September, gibt Niko Dammann in de Oelixdorger Kirche um 19 Uhr noch ein Konzert.‹

Samstag, den 13. August 2011

von Christine Reimers

Musik
Der Auftritt des Ensembles „Flautando“ zum Schleswig-Holstein Musik Festival war ein voller Erfolg. In mancherlei Hinsicht. Die Musik in der Stadtkirche begeisterte die Besucher. Und noch etwas anderes fanden viele klasse: die Stadt. Denn es kamen zahlreiche Auswärtige. Drei Damen aus Ostholstein erzählten vor dem Konzert, dass sie früh gekommen waren, um sich noch Glückstadt anzusehen. Zum Programm gehörte auch ein Besuch im Restaurant. Mit dieser Idee waren sie nicht allein, viele gingen vorher essen.
Das Schleswig-Holstein Musik Festival ist ein gelungenes Beispiel, wie Auswärtige auch auf die Stadt und ihre anderen Sehenswürdigkeiten aufmerksam werden. Leider machte der Regen so manchem Spaziergang vorher einen Strich durch die Rechnung. Dafür lernten die Besucher nette Lokalitäten und schmackhaften Matjes kennen.

Freitag, den 12. August 2011

Hörgenuss auf höchstem Niveau
Ensemble „Flautando Köln“ begeisterte beim Schleswig-Holstein Musik Festival in der Stadtkirche

Montag, den 01. August 2011

Kirche: Justus Frantz gibt Konzert

Förderverein Musik in der Stadtkirche stellt Programm bis Jahresende vor/ Konzert auch mit Niko Dammann

Montag, den 04. Juli 2011

Mittwoch, den 29. Juni 2011

Dienstag, den 28. Juni 2011

Mittwoch, den 01. Juni 2011

Mittwoch, den 18. Mai 2011

Dienstag, den 05. April 2011

 

DONNERSTAG, DEN 31. MÄRZ 2011