Hans Richter
Dirigent

Geboren 1950 in Neunburg vorm Wald als Urenkel jenes berühmten Maestro Hans Richter, der zahlreiche Uraufführungen (z.B. Richard Wagners „Ring“ in Bayreuth, Brahms 2. und 3. Sinfonie, Bruckners 4. und 8. Sinfonie) geleitet hat.

Nach dem Abitur studierte er an der Musikhochschule und am Richard-Strauss-Konservatorium in München und absolvierte Meisterklassen bei Herbert von Karajan, Kurt Masur und Sergiu Celibidache.


Nach dem Studium assistierte er Herbert von Karajan in Salzburg und Berlin.
1980 war Hans Richter Preisträger beim Internationalen Dirigenten-Wettbewerb des Ungarischen Fernsehens in Budapest und Gewinner des Publikumspreises.
Im selben Jahr erhielt er den Förderpreis für Musik der Stadt München.

1982 wurde ihm der Staatliche Förderungspreis für Musik des Freistaates Bayern zugesprochen. Ab 1984 wirkte er als 1. Kapellmeister am Stadttheater Biel. H.R. war Assistent bei den New Yorker Philharmonikern und von 1988 bis 1991 als Dirigent und Studienleiter am Opernhaus Zürich tätig.

Als Gastdirigent dirigiert er viele renommierte europäische Orchester u.a. das Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das Sinfonieorchester des NDR Hamburg, die Bamberger Sinfoniker, desweiteren das Sinfonieorchester der Lyric Opera von Chicago, das Sinfonieorchester der Oper Vancouver und viele weitere bekannte Orchesterformationen.
Er wirkte auch als Gastdirigent des Tokio Philharmonic Orchestra in Japan.
1990 eröffnete er, zusammen mit dem genialen Friedrich Gulda, die „Wiener Festwochen“.
Auf Tourneen vor allem in Deutschland, Frankreich und der Schweiz leitet Hans Richter u.a. tschechische und ungarische Orchester, darunter als Chefdirigent die Smetana Philharmoniker Prag, sowie die Nordböhmische Philharmonie Teplitz, das Budapester Philharmonische Orchester, die Ungarischen Sinfoniker Miskolc, die Pannon Philharmoniker Pecs und die Ungarischen Philharmoniker Györ.
Als Vollblutmusiker pflegt er nicht nur die Sparte Symphonik, sondern auch Oper und Operette, nicht zuletzt Kammermusik (als Pianist).

Hans Richter war der Premierendirigent der Internationalen Produktion "Eine Nacht in Venedig" von Johann Strauß im Teatro verde in Venedig. Regie führte René Kollo, Aufführungszeitraum 18.05.2007 – 23.05.2007.

Im Januar 2010 war Hans Richter für 2 Konzerte in den USA und in Kanada eingeladen:
1. Januar 2010 Vancouver, Orpheum Theatre, 3. Januar 2010 Chicago, Symphony Center.

Im Herbst 2010 dirigierte H.R. u.a. mehrere Konzerte mit Dvoraks` 8. Sinfonie als Hauptwerk. Cuxhavener Nachrichten, 12.11.2010: „...... Hans Richter, dessen berühmter (und dazu noch gleichnamiger) Urgroßvater Dvorak’ s „Achte“ in Wien und London erstaufgeführt hat, entspricht mit seiner Dirigierweise diesem Duktus, nimmt den Facettenreichtum dieser sinfonischen Musik auf.“
Nach einer fulminanten und von der Presse bejubelten Neujahrstournee im Januar 2011 wandte sich der Maestro zusammen mit seinem Orchester im Sommer 2011 mehr dem Bereich der Oper zu. In Zusammenarbeit mit Opera Classica Europa standen Zauberflöte, La Traviata und Tosca auf dem Spielplan.
2012 Neujahrstournee: „Bei allen aus so unterschiedlichen Musikepochen stammenden Werken des Abends verstand es Hans Richter meisterhaft, durch sehr differenziertes Dirigat sein Orchester zu motivieren. Die Prager Smetana Philharmoniker folgten ihm in bester böhmischer „Musikanten“-Tradition und spielten hochkonzentriert mit Verve und Dynamik“ („Fränkische Landeszeitung“ vom 17. Jan 2012). Diverse Konzerttourneen ( im Sommer: kompletter Zyklus „Má vlast“ von B. Smetana ) und Opernpremieren: „Manon“ von J. Massenet und „Rigoletto“ von G. Verdi.
2012: Konzerte mit SFP und “Ma vlast” von B. Smetana beim Festival “Europäische Wochen Passau” (Wiedereinladung für 2014) und beim “Kultursommer” Nordhessen (Wiedereinladung für 2015), ebenso in der tschechischen Republik in Blatná.
2013 Einladung für diverse Sinfoniekonzerte mit u.a. Kompositionen von Benjamin Britten
( 100 Jahre 2013! ).
2014, Februar: Einladung des Chefdirigenten nach Japan, für eine Produktion “Fledermaus” von Johann Strauß, mit dem Tokyo Symphony Orchestra und dem Kanazawa Chamber Orchestra.
Juni 2014 Hans Richter als Gastdirigent beim National Music Festival in den USA.
Juni 2014 mit dem SFP beim Festival “Europäische Wochen Passau” (Wiedereinladung für 2016).

Süddeutsche Zeitung vom 21.10.03
„Die Magie des Taktstocks“

Das Programm begann mit Slawischen Tänzen von Antonin Dvorak, also mit Populärem. Diese Tänze kennt man gut, aber was Hans Richter aus dem Orchester herausholte, war unerhört. Im äußerst delikaten Musizieren traten Feinheiten der Instrumentation zutage, die man in dieser Deutlichkeit noch nicht gehört hat. Hier (8. Sinfonie von A. Dvorak) zeigte sich Richter als der ganz große Dirigent, spannte große Bögen, vollzog den mächtigen Aufbau der Sinfonie überzeugend nach und war dabei immer auf Transparenz und die Delikatesse des Details bedacht.

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 04.03.04
„Brahms mit dem Urenkel des Uraufführungsdirigenten“

.......Das galt auch für die Sinfonie Nr. 3 F-Dur op 90 von Johannes Brahms. Hans Richter sorgte für eine solide, maßvolle Deutung mit ruhigem Atem, die deutlich auf die Finalwirkung hin ausgerichtet war.

Taunus Zeitung vom 02.03.04
„Ein meisterhafter Interpret für alle Nuancen“

.....Yaroslav Murin (Bratsche) war dem Opus („Lachrymae“ von B. Britten) ein meisterhafter Interpret, der alle eingesetzten klanglichen Nuancen mit Verve beherrschte. Mit klarer und eleganter Zeichengebung führte H.R. die Nordböhmische Philharmonie (Teplitz) zu einer überzeugenden Wiedergabe der dritten Sinfonie von Brahms.Intensiv und mit effektvollem Zugriff gestaltete er den Kopfsatz, sorgte für klangvolle Entfaltung der Holzbläser im melodienreichen Andante, entwickelte großartige und spannungsgeladene Kantabilität im dritten Satz und steigerte das Werk energisch und stringent im Finale, das nicht spektakulär, sondern mit sanften Akkorden der Holzbläser verklingt.

Südkurier vom 26. Oktober 2005
„Temperament, Schwung, Ausdruck“

....Gut disponiert brachten die Ungarischen Sinfoniker Miskolc unter der Leitung von Hans Richter ein interessantes Programm zur Aufführung......Hans Richter, Urenkel des einst so berühmten Dirigenten gleichen Namens, hatte sein Orchester bestens in der Hand......Durchgehend klangschön waren die vielen Soli, packend die rhythmisch ausgefeilten Strukturen, herrlich die vorlauten Posaunenquarten und das Werk ( 9. Sinfonie von D. Schostakowitsch ) insgesamt eine rundum gelungene Interpretation. Das Orchester zeigte sich allen Anforderungen in hohem Tempo und klar differenzierter Dynamik ebenso gewachsen wie in den kammermusikalischen Soloabschnitten.

BBV vom 13. März 2006:
„ Bestechende Tonsprache “

„Hans Richter bürgt für musikalische Qualität. Das bestätigte er jetzt im Städtischen Bühnenhaus (Bocholt), wo er mit seinen Prager Musikern klassische und romantische Werke vorstellte Respekt. Im Zeichen der Sinfonie Nr. 3 Es-Dur , op 55 stand der zweite Teil des Abends. Das als „ Eroica “ bekannte Meisterwerk hat L.v. Beethoven als Hommage an den Idealismus der Französischen Revolution aufgefasst.... Saß der erste Satz wegen seiner ausgeklügelten Dynamik und den trefflichen Einsätzen wie ein maßgeschneiderter Anzug, so zog das nachfolgende Adagio des „ Trauermarsches “ mit seinen wehmütigen Linien und dunklen, unheimlichen Streicherläufen in den Bann......Spannungsreich und vielgestaltig wie der erste Satz geriet das innige Finale. Erst nach einer Zugabe ließen die begeisterten Zuhörer die Musiker ziehen .“

Heidenheimer Zeitung vom 02.09.08
„Glänzende Unvollendete“

Max Reger‘s Serenade in G-Dur mit ihrer komplexen Dichte beeindruckte... Die vier äußerst kontrastreichen Sätze gelangen dem Orchester mit exakten Einsätzen bei den zwei getrennten Streicherensembles.
Die originelle Besetzung erforderte enorme Konzentration...mit hinreißender Spielfreude und Eleganz beeindruckte das Orchester.

BBV vom 13. Jan 2009
„Wohlklang in Perfektion“

Die Smetana-Philharmoniker aus Prag überzeugten beim Neujahrskonzert im ausverkauften Stadttheater auf ganzer Linie. Dvoraks Werke wurden zu einem echten Hörvergnügen – und auch die Solisten brillierten.
BOCHOLT: Die „Slawischen Tänze“ von Antonin Dvorak bildeten das Gerüst des Neujahrskonzertes, das die Smetana-Philharmoniker aus Prag nun dem begeisterten Publikum im ausverkauften Stadttheater präsentierten. Unter der Leitung des hervorragenden Dirigenten Hans Richter entwickelten die Musiker ein hohes Maß an Identifikation mit den Werken Dvoraks und machten deren Wiedergabe zu einem besonderen Hörvergnügen.

Fränkische Landeszeitung vom 17. Jan 2012
„Spannungsvolles Hörerlebnis geboten“

„Bei allen aus so unterschiedlichen Musikepochen (Bach, Telemann, Mozart, J. Strauß) stammenden Werken des Abends verstand es Hans Richter meisterhaft, durch sehr differenziertes Dirigat sein Orchester zu motivieren. Die Prager Smetana Philharmoniker folgten ihm in bester böhmischer „Musikanten“-Tradition und spielten hochkonzentriert mit Verve und Dynamik“

Nu-ri Park, Sopran



Geboren: 22. 6. 1991 in Haenam
Nationalität : Süd Korea
Geschlecht : weiblich
Familienstand : ledig
Staatsangehörigkeit : koreanisch

A U S B I L D U N G
2010-2014 Gesangsstudium Chugye Art Universität in Korea,
Bachelor of Musik (Gesang)
2014-2016 Gesangsstudium Chugye Art Universität in Korea,
Master of Musik (Gesang) [MA Gesang : noch keine Abschlussarbeit

B e r u f s t ä t i g k e i t
2014-2016 Sop. Solistin Daechidong Katholischen Kirche
2015-2016 Sop. Solistin Sincheondong Katholischen Kirche
2015-2016 Musikschule Gesanglehrerin

K O N Z E R T
Sep. 2012 "Arien und Lieder Abend“ von Gesangsstudium Chugye Art University in Korea
Okt. 2013 Abschluss-Konzert (BA)
Dez. 2015 Abschluss-Rezital-Konzert (MA)
Okt. 2016 Konzert Katholischen Kirche in Gwangju (Solo)

 

 

Der Marburger Tenor Hubert Schmid, studierte am Richard- Strauss-Konservatorium München Gesang bei Prof. Andrej Ku- charsky, anschließend war er Mitglied der Bayerischen Thea- terakademie München. Meisterkurse bei Franzisco Araiza, Inge Borkh, Regina Resnik und Siegfried Jerusalem ergänz- ten das Studium. Lieder erarbeitete mit Edwin Scholz und Do- nald Sulzen.

Dem Debüt 1995 an der Bayerischen Staatsoper folgen Gast- spiele in Italien (u.a. Teatro Massimo di Palermo, Mailänder Scala), Frankreich, Spanien und der Schweiz. Er arbeitete mit den Dirigenten Peter Maag, Ivor Bolton, Roberto Abbado, Gustav Kuhn u.a., sowie den Regisseuren August Everding, David Alden und George Tabori. 1999 gewann er den Son- derpreis des „Alexander-Girardi-Wettbewerbs“ in Coburg. Seit 2003 zeigt er seine Entertainmentqualitäten mit zahlreichen CD Aufnahmen und TV-Auftritten in der erfolgreichen Ge- sangsformation “Die Jungen Tenöre”. Das Opernrepertoire des Tenors umfasst Partien wie den Tamino (Zauberflöte), Barinkay (Zigeunerbaron), Max (Freischütz) und Don José Barinkay (Carmen)

 

Einen weiteren Schwerpunkt setzt Hubert Schmid in zahlrei- chen Festivals, Operetten- und Oratorienkonzerten. Er singt Werke wie J. Haydns Die Schöpfung, G. Rossinis Petite Messe Solennelle und Messa di Gloria, Mendelssohns Lobgesang, Beethovens 9. Sinfonie und Verdis Requiem.

Die vielfältigen Welten der Lieder faszinieren den Tenor und berühren sein Publikum in seinen Liederabenden, wie z.B. bei den Richard-Strauss-Tagen in Garmisch-Partenkirchen, in Kar- lovy Vary, Bad Urach und Aufnahmen des Bayerischen Rund- funks und DeutschlandRadios.